Welche Krypto Projekte gibt es in der Musikbranche?

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Ganz oben steht der kostenpflichtige Streamingdienst „Spotify“. Jeder 5. deutsche Verbraucher entscheidet sich, seine Lieblingsmusik über „Spotify“ zu hören. Gleich dahinter kommen „Amazon Music“, „YouTube“, „Apple Music“, „Deezer“ und „Google Play Music“. Bei kostenfreien Streamingdiensten steht „YouTube“ ganz oben. „Spotify Free„, „Google Play Music Free“, „Deezer Free“, und „SoundCloud“ folgen dahinter. Die Musikbranche scheint in der Zukunft einigen Veränderungen zu unterliegen. Die Blockchain-Technologie macht große Schritte Richtung Machtübernahme. Dies liegt daran, dass die Blockchain Probleme einer einheitlichen Datenbank für alle Urheber- und Leistungsschutzrechte auf globaler Ebene zu lösen verspricht. Und die Blockchain offenbart der Musikbranche neue Möglichkeiten zur Monetarisierung von Projekten. Mittlerweile haben sich Blockchain-Start-ups formiert, welche die klassischen Dienstleistungen der Musikindustrie neu abbilden. Ganz oben steht das Blockchain-Projekt „Audius“.

„Audius“, die dezentrale Musik-Sharing- und Streaming Plattform

Das Musik-Sharing- und Streaming Projekt „Audius“ und ermöglicht eine direkte Transaktion zwischen den Hörern von Musik und den Erstellern und den Künstlern. „Audius“ macht kreativen Künstlern den Weg frei Audioinhalte zu verteilen, zu streamen und zu monetarisieren. Die Monetarisierung kann durch sogenannte NFT’s geleistet werden. NFT’s sind digital verschlüsselte Objekte (Non-Fungible Token). Ein Token ist eine Wertmarke, der in digitalisierter Form ein Vermögenswert darstellt. Der Begriff kommt aus dem Englischen und kann mit „nicht ersetzbar“ übersetzt werden. Diese Funktionsfähigkeit wird durch eine Blockchain gesichert, die nicht ausgetauscht oder kopiert werden kann. Genährt wird die dezentrale Musik-Sharing- und Streaming Plattform von der Krypto-Währung „Audio“. „Audio“ ist ein ERC20-Token, der samt Plattform auf dem Ethereum Netzwerk läuft. Roneil Rumberg ist der Co-founder sowie der CEO von dem Projekt.

Zahlreiche Experten sind zu der Einstellung gekommen, dass „Audius“ und die Blockchain-Technologie für die Musikbranche in der Unterhaltungs- und Medienindustrie ein großes Wachstumspotenzial aufweisen wird. Längst im Expansionsmodus begriffen, ist „Audius“ nicht mehr aufzuhalten. Die Brücken zum Mainstream sind bereits gebaut. „Audius“ konnte es in die Schlagzeilen schaffen, da eine Partnerschaft mit der Social-Media-Plattform „TikTok“ angekündigt wurde. Mit der Partnerschaft können „Audius“-Benutzer die Songs von der Plattform direkt auf „Tik Tok“ teilen. Auf dem Weg ist es möglich, die Musik zur Erstellung von Videos zum Beispiel als Untermalung zu verwenden. „Tik Tok“ hat sich zu einer der weltweit beliebtesten Social-Media-Plattform entwickelt. Die Nutzerbasis des Projektes beläuft sich auf über eine Milliarde von aktiven, monatlichen Nutzern.

Weitere dezentrale Musik-Sharing- und Streaming Plattformen

Dezentrale Musik-Sharing- und Streaming-Plattformen wachsen wie Pilze aus dem Boden. Hier kann zunächst die Plattform „OPUS“ genannt werden. „OPUS“ läuft auf dem Ethereum Netzwerk und will mit ihrer dezentralen Musikhosting-, Discovery- als auch Listening-Plattform das Problem lösen, die unfaire Lizenzverteilung anzugehen, die sich bei den herkömmlichen Musikstreaming-Diensten normalisiert hat. Den Benutzern wird es ermöglicht, die Künstler in direkter Weise zu unterstützen. Alle hochgeladenen Tracks sind im „Interplanetary File System“ mit der Abkürzung IFPS gespeichert. Auf dem Weg können die Serverkosten drastisch gesenkt werden. Das „InterPlanetary File System“ gilt als Protokoll, dass ein Peer-to-Peer-Netzwerk nutzt, um das Speichern sowie das Teilen von Daten in einem aufgeteilten Dateisystem ermöglicht.

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In der Regel bekommen Künstler nur Cent-Beträge der Streaming-Einnahmen von den beliebten Streaming-Plattformen. Die erwarteten Einnahmen liegen bei der Plattform „OPUS“ bei 90 Prozent und mehr. Zudem fördert die Plattform, dass die Benutzer einen Anteil der Lizenzgebühren erhalten, wenn sie Wiedergabelisten erstellen und somit dazu beitragen, dass sich die jeweilige Musik auf der Plattform verbreitet. Weiterhin sollte der dezentrale Musik-Streaming-Dienst BitSong erwähnt werden, der für Künstler und Hörer als auch für Werbetreibende eine Plattform bietet.

Bitsong will als Musik-Streaming-Dienst das Problem der Zahlungen an die Künstler in der Musikbranche lösen. Das Blockchain-basierte System gibt Künstlern die Möglichkeit, ihre Songs hochzuladen und ebenso Werbung anzuhängen. Durch die Werbung bekommen die Künstler als auch der Hörer einen Gewinn bis zu 90 Prozent. Diese Funds werden von dem jeweiligen Werbetreibenden gesponsert. Die hauseigene Krypto-Währung, der „BTSG“-Token, erfüllt die Aufgabe, dass Hörer an die Künstler spenden können und die Möglichkeit haben, ihre Musik zu kaufen.

Über Christian 12 Artikel
31 Jahre alt, gebürtig aus Cuxhaven und bekennender Kaffeejunkie :-). Viel Spaß beim Stöbern!